Arbeitslos – und nu?

Wie gehst es Dir damit, arbeitslos zu sein?

 

In der Regel reden wir von arbeitslos, wenn wir keine bezahlte Arbeit haben – umgangssprachlich sogar meist, wenn es unfreiwillig ist und die betroffene Person entsprechend bereit ist, ihre Arbeitskraft anzubieten.

 

Was ist Deine Definition von arbeitslos?

 Schreist du Yuchhu? Oder traust Du Dich nicht, es überhaupt auszusprechen?

Aber kann es nicht auch eine Chance sein, arbeitslos zu sein?

Sich vorübergehend dem Alltagstrott zu entziehen, um seine Systeme wieder aufzuladen und sich eventuell neu aufzustellen. Zuerst ist es wichtig, sich klar zu werden, ob es nicht gerade gut so ist, wie es ist. Bist Du nicht vielleicht schon (zu) lange ohne Elan zur Arbeit gegangen und hast Dich mehr oder weniger so dahingeschleppt? Hast ewig auf die Uhr geschaut, wann denn die acht Stunden endlich um sind? Klar schmerzt es, wenn die Kündigung kommt. Das Ego ist angegriffen, wir fühlen uns verletzt, nicht wertgeschätzt, eventuell sogar wie weggeschmissen – ausrangiert.

Auch diese Gefühle dürfen da sein. Doch wichtig ist es, wieder den Blick nach vorne zu richten und es durchaus auch mal als Chance zu sehen. Sich diese Auszeit bewusst zu gönnen, zu neuen Kräften zu kommen und sich dann selbst zu reflektieren. Beim Schreiben des Lebenslaufes zu überlegen, was war wirklich gut an den einzelnen Stationen im Arbeitsleben? War es der Arbeitsinhalt? Oder die Kollegen? Es lohnt sich hinzuschauen, auf welche Kriterien genau Du beim nächsten Job nicht verzichten möchtest. Geht es wirklich immer nur um das Gehalt? Um die Position, um den Status? Sicherlich ist es wichtig, dass ich entsprechend meines Wertes auch entlohnt werde. Aber kann ich nicht auch mit weniger klarkommen, wenn ich dafür zufriedener bin? Förderlich ist, wenn ich eine Arbeit finde, die mir noch ausreichend Energie lässt für eine spannende und aktive Freizeitgestaltung. Oder reicht es dir wirklich, wenn das Leben nur am Wochenende stattfindet? 5 Tage in der Woche schuften für 2 Tage Spaß? Reicht das? Überstunden ohne Ende, um sich ein schickes Auto oder einen Urlaub im Luxushotel zu gönnen? Wenn es das war, was Dich bisher glücklich gemacht hat, dann ist alles ok, dann suche bitte in dem gleichen Bereich wieder nach einem neuen Job und lebe so weiter wie bisher.

Hast Du Dich allerdings in diesen Zeilen nicht wiedererkannt, dann setze Dich hin und überlege genau, was wirklich wichtig ist im nächsten Job. Wie soll die Arbeitszeit sein? Darf es auch weniger als 40-Stunden sein? In welcher Unternehmensgröße beziehungsweise Unternehmensstruktur hast Du Dich nicht nur wohl gefühlt, sondern auch gesehen gefühlt? In den vorhergehenden Generationen war die Meinung vertreten, dass wir einem roten Faden folgen müssen. Wer bestimmt eigentlich, wann dieser Faden zu Ende ist? Ist es nicht jederzeit möglich einen neuen Faden zu spinnen. Gerade wenn wir zur Ruhe kommen, können wir mit ein wenig Abstand unser Leben und unseren Job reflektieren. Gibt es nicht irgendetwas, was Du ganz früher mal werden wolltest und aus irgendwelchen Gründen wieder verworfen hast? Die Zeiten haben sich geändert und sicherlich hast auch Du Dich verändert. Auch wenn Du glaubst, Dir fehlen Fachwissen und Kompetenzen, kannst du jederzeit eine Umschulung oder Weiterbildung machen und Dich danach neu ausrichten.

Ein Jobcoaching ist so viel mehr als nur das Formulieren einer Bewerbung und das grafische Gestalten eines Lebenslaufes. Der systemische Ansatz gibt uns viel mehr die Möglichkeit, uns über unsere Werte klarzuwerden. Der Wert SICHERHEIT spielt bei jedem von uns eine Rolle. Steht SICHERHEIT zu hoch auf der Liste der Prioritäten, kann er auch als Handbremse wirken. Auch führt er dazu, dass wir uns nicht wagen, unsere Komfortzone zu verlassen. Ein beachtliches Zitat von Henry Ford ist: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ Wenn es das ist was Dir genügt, dann ist alles ok. Wenn nicht, dann fang an, es zu ändern. Es ist nie zu spät für eine Veränderung, die von Dir selbst kommt, ganz tief aus Deinem Inneren hervortritt.

Drum nutze die Chance Deiner Arbeitslosigkeit und spreche Deine Arbeitsvermittlerin an, damit sie Dir einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) für ein Jobcoaching ausstellt. Damit hast Du die Chance mit einem Coach als Sparringspartner eine neue Seite an Dir zu entdecken. Vieles ist möglich, um beruflich wieder Fuß zu fassen.

Deine Daniele Schütz-Diener

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